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6. November 2014

Familienbund kritisiert Schwesig

„Bildung beginnt nicht erst in der Kita.“ – Elterliche Zuwendung soll als vertane Zeit diffamiert werden

München  -  Der Familienbund der Katholiken in Bayern kritisiert Bundesfamilienministerin Schwesig für die Behauptung: „Bildung beginnt in der Kita.“ – Schon der Begriff „Muttersprache“ zeige, wo Bildung wirklich beginne.

Das Bundesfamilienministerium hat mit Datum vom 6. Nov. 2014 eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin wird Ministerin Schwesig mit den Worten zitiert: „Bildung beginnt in der KiTa.“

Dazu stellt der Landesvorsitzender des Familienbundes, Dr. Johannes Schroeter, fest: „Bildung beginnt in der Familie. Sie beginnt spätestens mit der Geburt. Schon der Begriff Muttersprache zeigt, wo die meisten von uns ihre erste sprachliche Bildung erfahren haben.“

Die familiäre Bildung und Erziehung werde oftmals mit Absicht diskriminiert. Eltern sollten Minderwertigkeitsgefühle eingeredet werden. Insbesondere solle der Eindruck erweckt werden, dass die Zeit in der Familie vertane Zeit sei und der Entwicklung der Kinder schade.

Dahinter stünden vor allem wirtschaftspolitische Motive. Eltern sollten vermehrt von der Familienarbeit in die Erwerbsarbeit gedrängt werden. Damit sollten insbesondere demografiebedingte Lohnsteigerungen verhindert werden.

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Weitere Informationen:

Link zur Presseerklärung des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ)

Link zum Bildungsbericht des Bundes und der Länder 2014 mit der Aussage:
„Dabei ist die Familie der Ort, an dem Kinder üblicherweise nicht nur ihre ersten, sondern auch ungemein viele elementare Bildungserfahrungen machen.“
(Seite 46)

Link zur Geburtsstunde der wirtschaftsorientierten Familienpolitik in Deutschland







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