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Pressemitteilung

vom 27. April 2016

Der Familienbund in Bayern zum Tag der Arbeit

Auch Familienarbeit würdigen = honorieren!

München – Zum Tag der Arbeit erinnert der Familienbund in Bayern daran, dass auch Familienarbeit Arbeit ist.

Noch immer warten Familien auf Gerechtigkeit. Die von ihnen erbrachten Leistungen, von denen die Gesellschaft insgesamt profitiert, werden nach wie vor nicht gewürdigt und schon gar nicht honoriert. Die Bedeutung = Wert der Familienarbeit verdeutlicht insbesondere das Bundesverfassungsgericht, das schon 2001 festgestellt hat, dass die Erziehung der Kinder konstitutiv ist für umlagefinanzierte Solidarsysteme wie Rente und Pflege. Und noch früher, 1994, hat der Fünfte Familienbericht ausgeführt: „Die Familie ist der bevorzugte Ort der Entstehung und Erhaltung von Humanvermögen.“

Das heißt:
1. Das Humanvermögen, also die Bereitstellung der grundlegenden Ressourcen für eine vitale und zukunftsfähige Gesellschaft ist ohne Familien nicht zu haben.

2. Ohne die Erziehung der Kinder durch die Eltern wäre es um das Rentensystem noch viel schlechter bestellt als jetzt.

3. Die Erziehung der Kinder ist eine systemrelevante Leistung, die gesellschaftlich zu würdigen und angemessen monetär zu honorieren ist. Das Betreuungsgeld ist auch in diesem Sinne ein richtiger und längst überfälliger Schritt.
















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